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Woche 46 - 2008

In dieser Woche haben die Wahlen für die Wasserbehörden angefangen. Die Niederländer können in der Periode vom 13. bis zum 25. November per Post ihre Stimme geben für denjenigen, den sie in der Periode 2009-2013 in den Wasserbehörden haben wollen. Wie ich schon im Worldlog 42 erwähnt habe, stellt sich die Partei für die Tiere in sechs Wasserverbänden zur Wahl. Die Partei für die Tiere beteiligt sich zum ersten Mal an diesen Wahlen und laut der Presse machen wir das auf eine total neue Weise. Wir setzen uns ein für einen angenehmen und sicheren Wohnort mit Respekt für Menschen, Tiere, Natur und Umwelt. Sauberes Wasser ( weniger Phosphat und Bekämpfungsmittel), das Beenden der brutalen und teuren Bisamrattenjagd (die Bisamratte wäre eine Bedrohung der Deiche) und das Beenden vom Vergnügen mit Tieren, wie angeln: das sind einige unserer Schwerpunkte.
Mehr Auskünfte über die Wahlen für die Wasserbehörden können Sie in Worldlog 42 lesen.

In der vergangenen Woche habe ich die schrecklichen Nachricht gehört, dass niederländische Militärs in Uruzgan ihren Hund Rattaplan getötet hatten. Diese verwerfliche Tat gehört zu einer Mission, wobei es nur viele unschuldige Opfer (Menschen und Tiere) gibt. Die Kultur einer Gesellschaft kann man beurteilen durch die Weise worauf man sich zu Tieren verhält. Ich habe Verteidigungsminister Middelkoop im zweiten Kammer Fragen gestellt. Ich will nämlich wissen ob Maßnahmen getroffen worden sind gegen die Militärs die sich an dieser Exekution beteiligt haben.

 


Die Nicolaas G. Pierson Foundation (NGPF) hat einen Plan entwickelt mit dem Flughafen Schiphol die größte Sonnenkraftzentrale der Niederlande wird. Damit würde “das Problem” zwischen den Vögeln und den Flugzeugen auch gelöst werden, weil Schiphol mit Sonnenzellenplatten für die Vögel weniger interessant wird. Jetzt werden die Vögel verjagd und wird auf sie geschossen. So kann die Sicherheit des Flugverkehrs mit tier-und umweltfreundlichen Maßnahmen zusammengehen und wird das Schießen in der Nähe von Schiphol beendet.

 

Wahrend der Fragenstunde im Zweiten Kammer habe ich den Minister für Landbau, Natur und Ernährungsqualität befragt über den Wildrostmangel in der Nähe von der Autobahn A28 bei Nunspeet. Auf der Veluwe, einer Naturgebiet in der Nähe von der Autobahn, werden nun 90% der Wildschweinbevölkerung abgeschossen. Es ist nicht überraschend, dass die übriggeblieben 10% alles machen um eine sichere Umgebung zu finden. Die Schweine bei der A28 sind Flüchtlinge und die Tatsache, dass sie einfach auf der A28 spazieren können zeigt, dass die Provinz vergessen hat Wildroste aufzustellen. Nicht die Schweine, sondern die Menschen bilden also das Problem. Statt Wildroste stellt der Minister Jäger auf bei den Auf- und Abfahrten der A28 um die fliehenden Tiere abzuschießen. Der Minister hat mir versprochen schnell mit einem Wildrostplan zu kommen.


Bis nächste Woche!