In den vergangenen Wochen habe ich Ihnen viel erzählt über die Entstehungsgeschichte der Partei für die Tiere. Viele Menschen wollten nämlich wissen, wie man nun eigentlich eine Partei für die Tiere gründet. Diese Woche werde ich Ihnen nicht darüber berichten, sondern Ihnen andere wichtige Sachen erzählen, aber nächste Woche berichte ich weiter über “die Gründung einer Partei für die Tiere”.
Diese Woche hat man gejagt auf zehn Rothirsche, die auf der niederländischen Watteninsel Terschelling illegal ausgesetzt wurden. Am Ende des vorigen Jahres haben Einwohner von Terschelling Rothirsche spaßeshalber ausgesetzt. Weil diese Tiere normal nicht auf dieser Insel leben, hat man entschlossen die Tiere zu fangen und nach Heimen auf dem Festland zu transportieren. Vorher hat der Minister für Landbau im Parlament Fragen der Partei für die Tiere beantwortet und gesagt, dass hier nicht die Rede von Rothirschjagd wäre. Der Minister hat aber vorige Woche Erlaubnis zum Schießen der Hirsche gegeben, weile einige Versuche die Tiere zu fangen gescheitert waren. Es ist kaum zu fassen, dass man das Gewehr so schnell als eine Lösung sieht. Man sieht die Rothirsche auf der Insel Terschelling als “ausländische Tiere” (der Minister spricht von “Faunaverfälschung”) aber dies erlaubt nicht die standrechtliche Exekution dieser Tiere. Die Tatsache, dass einige Weibchen möglicherweise trächtig sind, macht die Situation noch himmelschreiender.
Die Partei für die Tiere verlangt, dass der Minister Rechenschaft ablegt über die Jagd auf die Rothirsche. Auch sind die Mitglieder der Partei für die Tiere auf der Watteninsel in Aktion getreten und haben da, wo der erste Rothirsch abgeschossen wurde, einen Kranz gelegt.
Via unsere niederländische Site haben wir eine Emailprotest angefangen fürs Ministerium um das Schießen der Hirsche zu verhindern. Es ist ein letzter Versuch für Amnestie für die Tiere, die erst schon von einer Züchterei nach Terschelling transportiert wurden. Hierbei wurde beim männlichen Tier das Geweih entfernt um den Transport einfacher zu machen. Und jetzt bekommen sie sogar die Todesstrafe, ohne dass sie etwas falsch gemacht haben.
Machen Sie mit mit unserem Protest und unterschreiben Sie auf unserer Website den Brief fürs Ministerium. Der Brief wird dann mit Ihrem Namen automatisch ans Ministerium für Landbau geschickt. Hier können Sie den Brief in Englisch lesen und hier können Sie den Brief unterschreiben.
Wenn Sie im vorigen Jahr mein Worldlog über den Delphinjagd auf den Faeröer-Insel nicht gelesen haben, möchte ich Ihnen weisen auf unsere Protestaktion gegen diese schreckliche Jagd. Hier lesen Sie mehr über die Protestaktion (in Englisch) und hier unterschreiben Sie (Name und Email-Adresse) die Protestmail in der wir den Minister-Präsident der Faeröer-Insel bitten, die jährliche Delphinjagd zu verbieten.
Bis nächste Woche!












