Diese Woche unterbreche ich kurz den Kurs “Wie gründe ich eine Partei für die Tiere” für andere aktuelle Nachrichten. Selbstverständlich werde ich meinen Kurs nächste Woche fortführen. Die Kreditkrise ist jetzt an der Tagesordnung. Ich habe in der Zweiten Kammer bereits verschiedene Debatte geführt über die Vorgehensweise der Krise. Der Welt wird von verschiedenen Krisen heimgesucht, wie der Kreditkrise, Klimakrise, Lebensmittelkrise, Grundstoffkrise, Biodiversitätskrise und der Tierkrankheitenkrise. Deswegen ist es wichtig, dass wir streiten für eine nachhaltige Gesellschaft. Ein Sympathisant der Partei hat mir diese witzige Nachricht geschickt:
Liebe Marianne,
Wir schauten uns in der vergangenen Woche die Krisedebatte im Fernsehen an. Als du (auch unser Favorit) an der Reihe war, setzte eine unserer Katzen sich vor den Fernsehen und hörte sich aufmerksam an, was du sagtest. Hier ist der Beweis!

Keep up the good work!
Liebe Grüße, Nina, Robert-Jan und der Katzenhaufen
Am Freitag, den 10. April, trat ich zusammen mit Parteimitgliedern und der Spitzenkandidatin fürs Europäische Parlament, Natasja Oerlemans, in Aktion. Wir wollten mittels einer symbolischen “Brotraubaktion” Aufmerksamkeit fragen für die ungleiche Lebensmittelverteilung in der Welt. Zu Ostern isst man immer sehr viel und lecker und dazu wird im lokalen Supermarkt vieles eingekauft. Zu Ostern wollten wir Aufmerksamkeit fragen für die große Lebensmittelkrise, die wir im Augenblick in der Welt kennen. Deswegen hatten wir alle Brote aus dem Supermarkt aufgekauft, so dass Menschen erfahren konnten, wie es ist wenn es keine Lebensmittel mehr gibt. Das Brot haben wir zur “”Voedselbank”” gebracht. Das ist eine Stelle wo Menschen, die nicht viel Geld haben umsonst Lebensmittel bekommen.
Im Westen haben über eine Milliarde Menschen Übergewicht, während in den Entwicklungsländern über eine Milliarde Menschen täglich mit Hunger ins Bett gehen. Und diese ungleiche Lebensmittelverteilung wird nur noch schlimmer. Gerade jetzt sollen wir solidarisch zu den Menschen in Entwicklungsländern sein. 40% der weltweite Getreideernte wird gefüttert an Tieren in der Fleischindustrie. Die Produktion eines Kilos Fleisch kostet 3 bis 8 Kilo Getreide und zehntausenden von Litern Trinkwasser. Millionen von Menschen könnten essen wenn der Konsument aus dem Westen etwas weniger Fleisch isst.
Unsere Aktion war ein großer Erfolg und die “Voedselbank” war sehr froh mit dem Brot!

Natasja Oerlemans und ich während der Aktion
Zum Schluss noch eine gute Nachricht. Am 7. April wurde die erste Peilung für die Europäische Wahlen am 4. Juni publiziert. Die Untersucher vorhersagen einen Sitz für die Partei für die Tierei m Europäischen Parlament und wir haben noch nicht mit unserer Kampagne angefangen…!
Die Vorhersage ist basiert auf frühere Wahlergebnisse und das Analysemodell , das von drei Politologen entwickelt wurde, nämlich Simon Hix (London School of Economics), Michael Marsh (Trinity College Dublin) und Nick Vivyan (London School of Economics).
Bis nächste Woche!












