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Woche 48 - 2009

Diese Woche stand zum anderen Mal im Zeiches des großen Tierleides.

In Nepal wurden Zehntausende von Tieren auf brutale Weise als Opfer dargebracht während des Gadhimai Fair Festival. Auf schockierende Weise wurden die Tiere während dieses Hindu Festivals enthauptet. Überhaupt schwierig zu verstehen, weil viele Hindus einer vegetarischen Lebensweise anhängen.

Weltweit feiern Moslems ihre Opferfeier wobei auch Hunderttausende von Tieren unbetäubt rituell geschlachtet werden. Was viele Menschen nicht wissen, ist das ein Großteil des Fleisches von unbetäubt geschlachteten Tieren auf den regulären Markt erscheint. Die Königliche Niederländische Gesellschaft für Tiermedizin drängt zusammen mit der Partei für die Tiere auf einen Etikettierungspflicht für unbetäubtes geschlachtetes Fleisch, solange das unbetäubte Schlachten noch nicht verboten ist. Diese Woche wurde unser Gesetzentwurf für ein gesetzliches Verbot zum Parlament geschickt. Hier sehen Sie schockierende Bilder von einem ritualen Schlacht in Belgien.

Auch aus den schrecklichen Misständen bei einem der größten koscheren Schlachthöfen in den Vereinigten Staaten geht hervor, dass dringende Maßnahmen gegen das unbetäubte Ritualschlachten notwendig sind. Gegen den ehemaligen Besitzer können 1250 Jahre Gefängnisstrafe beantragt werden.

Zum Glück können auch positive Nachrichten gemeldet werden. Die Zweite Kammer hat einen Antrag der Partei für die Tiere angenommen und schaut jetzt bei staatlichen Subventionen für wissenschaftliche Untersuchungen ob von Tierproben die Rede ist. In diesem Augenblick ist das nämlich keinen Unterteil der Beurteilung von Subventionsanträgen.

Die Partei für die Tiere glaubt, dass die Politik die ethische Zulässigkeit einer Untersuchung prüfen muss, bevor sie eine Untersuchung finanziert. Darum hat meine Kollegin Esther Ouwehand das Kabinett gebeten, diese ethische Frage bei der Bewilligung von Subventionsanträgen mitzunehmen. Eine Kammermehrheit stellte sich hinter diese Bitte.

In einer Debatte mit Minister Klink sagte Esther, dass die ethische Abwägung jetzt erst sehr spät stattfindet. So kann es sein, dass eine bestimmte Untersuchung schon Jahre läuft, bevor man untersucht ob die Tierproben gerechtfertigt sind. Nach der Partei für die Tiere gibt es auf diese Weise zu wenig Raum für eine ehrliche Beurteilung. 



Auch gab es in der vergangenen Woche extra Unterstützung für unser Plädoyer um den Konsum tierlicher Eiweiße drastisch zu verringern. Wissenschaftler unterstützen dieses Plädoyer in the Lancet und auch der Vizepräsident des Europäischen Parlaments plädiert für Verringerung des Fleischkonsums.

Bis nächste Woche!