Die Partei für die Tiere hat in der vergangenen Woche bei den Gemeindewahlen ihre Volksvertretung vergrößert von 20 auf 26 Personen. In den Gemeinden Amsterdam, Den Haag, Leiden, Groningen und Buren gibt es jetzt ein Gemeinderatsmitglied, das nur die Interessen von Tieren, Natur und Umwelt vertreten wird. Großartig!

Haager Kandidatin Jet Barkel (rechts) wartet das Wahlergebnis in Spannung ab.

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte nahm die Partei für die Tiere teil an den Gemeinderatswahlen. Es wurde fleißig Kampagne geführt von den Kandidaten und aktiven Mitgliedern der Partei und das hat Erträge abgeworfen. Mit diesem Wahlergebnis hat die Partei für die Tiere insgesamt 26 Volksvertreter. Wir hatten bereits zwei Mitglieder in der Zweiten Kammer, ein Mitglied in der Ersten Kammer, acht Leiter in sechs Wasserbehörden und seit vorige Woche auch sechs Gemeinderatsmitglieder in sechs Gemeinden.
Es ist wichtig, dass wir auch örtlich vertreten werden. Themen wie Tierhilfe, Erlaubniserteiligung und Veranstaltungen mit Tieren (wie Zirkusse) und die Handelsweise betreffende streunende Katzen sind alles Sachen der Gemeinde. Auch das entgegentreten der Umweltverschmutzung und Naturschutz gehören zu den Themen der Gemeindepolitik.
In den Gemeinden möchten wir einige tierfreundliche Maßnahmen realisieren. Wir möchten einen Beigeordneten für Tierwohl, Natur und Umwelt ernennen, wir möchten die Hundesteuer abschaffen, wir wollen mehr Raum mit Grünanlagen, wir wollen Zirkusse mit wilden Tieren verbieten und mehr Dauerenergie benutzen. Kurzum: Die Partei für die Tiere kämpft für Gemeinden mit Respekt für Menschen, Tiere und Natur.
Dann noch einige andere positive Nachrichten. Das Zurücknehmen der Fahrerlaubnis der Sea Sephard hat sich erledigt, weil dieses Thema mit Hilfe der Partei für die Tiere kontrovers erklärt worden ist. Dieses Thema wird jetzt von einem neuen Kabinett behandelt.
Sea Sephard ist eine internationale Organisation, die unter niederländischer Flagge fährt und gegen die Waljagd kämpft. Sea Shepherd versucht in der Nähe von Antartica die illegale Japaner Waljagd zu verhindern. Japan hat sich hierüber beklagt und darum hat das niederländische Kabinett die Kriterien zum Zurücknehmen von Klassenzetifikate ausgebreitet. (Im Klassenzertifikatengesetz ist das Fahren unter niederländischer Flagge geregelt). Es sieht so aus, dass das Kabinett Sea Shepherds Fahrerlaubnis zurücknehmen will, weil die Niederlande die (Handels)Beziehungen zu Japan nicht verschlechtern möchten.
Wenn die Niederlande mit den Aktionen von Sea Shepherd Probleme haben, gibt’s eine einfache Lösung. Sie sollen sich Japan gegenüber kritischer aufstellen. Japan macht nichts mit gemachten Verabredungen und die Niederlande zeigen keine Rückgrat. Die Niederlande sollen wie Australien machen. Dieses Land hat mit juridischen Maßnahmen gedroht, wenn Japan seine Verabredungen nicht ausführt. Wenn Wale nicht mehr gejagt würden, brauchte Sea Shepherd überhaupt keine Aktionen auszuführen. Zum Glück spielt das zurücknehmen der Fahrerlaubnis vorläufig keine Rolle.

Bis nächste Woche!












