Eine Woche voller Mitteilungen, u.a. über die barbarische Delphinjagd, die Natur und Tiere in der Antarktis und Astronautenaffen in Russland!
Letzte Woche haben wir Parlamentsfragen gestellt über die jährlich stattfindende Delphinjagd auf den Färöerinseln. Die Partei für die Tiere ruft die demissionären Außenminister (Buza) und Landwirtschafts-, Natur-, und Nahrungsmittelqualitätsminister (LNV) auf in Aktion zu kommen, um die barbarische Jagd auf Grindwale (Delphinart) so schnell wie möglich zu beenden.
Delphine werden augenblicklich international noch nicht geschützt. Die Partei für die Tiere hofft dies so schnell wie möglich verändern zu können. Ich möchte gerne, dass Ministerin Verburg (LNV) und Minister Verhagen (Buza) die barbarische Delphinjagd beim dänischen Landwirtschaftsminister unter dessen Aufmerksamkeit bringt. Die Färöerinsel sind nämlich eine autonome Provinz von Dänemark.
Grindwale sind hier früher gejagt worden, um die heimische Bevölkerung mit Nahrung zu versorgen. Heutzutage ist es nicht mehr nötig zur Sicherstellung der Nahrung zu jagen. Die jährlich, im Sommer stattfindende Jagd hat nun traditionellen Wert. Letztes Jahr sind wir mit einer Protestmail begonnen, um den Premierminister der Färöerinseln zu überzeugen, die Jagd zu beenden. Die englische Petition läuft noch immer. Sie können alle mithelfen der barbarischen Schlachterei Einhalt zu gebieten!
Weiterhin machen wir uns ernsthafte Sorgen über die Bedrohung der einmaligen Antarktis. Meine Kollegin Esther Ouwehand hat deshalb Parlamentsfragen über die Effektivität der heutigen Gesetzgebung zum Schutz der Antarktis gestellt.
Der weiße Kontinent, einer der letzten unberührten Flecken auf dieser Erde, wird immer mehr von Touristen bevölkert und wir befürchten das Schlimmste. Das Gesetz zum Schutz der Antarktis bestimmt, dass alle, von den Niederlanden ausgehenden Aktivitäten in diesem Gebiet, vorab befürwortet werden müssen. Die Partei für die Tiere hat die verantwortlichen Minister um eine Übersicht aller abgegebenen Genehmigungen ab 2007 gebeten. Des weiteren wollen wir wissen, um welche Art von Genehmigung es sich handelt
Ich war sehr erschrocken über die Tatsache, dass die European Space Association (ESA) bei einem Projekt mit Astronautenaffen involviert ist. In russischen Labors werden Affen für eine Reise zum Mars ausgebildet! Die ESA arbeitet bei dem Projekt Mars500 zusammen mit dem Russian Institute for Biomedical Problems, was den Eindruck erweckt, das die ESA Affen für Raumfahrtsexperimente benutzt. Die Partei für die Tiere will vom Wirtschaftsminister wissen, ob die ESA tatsächlich an dem Affenexperiment beteiligt ist und ob die niederländische Regierung dies finanziell unterstützt. Das Affen an dem Experiment beteiligt sind, zeigt sich u.a. durch die publizierten Fotos auf der russischen Webseite des Mars500 Projektes.




Diese Woche haben wir einen riesigen Schritt vorwärts machen können im Bewusstwerden über die negativen Folgen von Fleisch und Viehhalterei! Es ist uns geglückt, das Plädoyer der Partei für die Tiere über die Einführung von Fleischsteuern in die niederländischen Einsparmaßnahmen mit einzubeziehen! Die Studiengruppe Lebensraum und Natur, gegründet durch das Kabinett Balkenende IV, kam überein, dass die Einführung einer Fleischsteuer oder die Abschaffung der niedrigen Mehrwertsteuer auf Fleisch zu einer umweltfreundlicheren Ökonomie beiträgt. Ich finde ´der Verschmutzer bezahlt’ ein gerechtfertigtes und effektives Mittel, um Kosten zu teilen und umweltschädlichem Verhalten entgegen zu wirken. Sowohl für die Ökonomie als auch die Umwelt ist es höchste Zeit, dass wir dies in das niederländische Besteuerungssystem aufnehmen.
Zum Schluss noch Nachrichten über die Tiere in den Oostvaarderplassen. Sie haben letztes Wochenende auf Drängen des Parlaments doch noch etwas dürftiges Heu bekommen. Aber die Tiere zeigen wenig Interesse an den Ballen magerem Heu. Das wundert mich überhaupt nicht, als ich vor ein paar Wochen dort war kamen die ersten grünen Hälmchen bereits zum Vorschein.
Klicken Sie hier für die Fotoserie über die Geburt von einem der ersten Fohlen in diesem Jahr. Wunderschöne Bilder, der Frühling ist begonnen!

Bis nächste Woche Marianne












