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Woche 20 - 2008

Heute haben wir in London Odeon West End die Weltpremiere der internationalen Version des Filmes Meat the Truth. Danach sind die Anträge auf Aufführungen in anderen Ländern an der Reihe. Wir sind mit Premieren in zumindest zehn anderen Weltstädten beschäftigt.

Es gab in den vergangenen Wochen viele Nachrichten über die Möglichkeiten tierische Produkte zu ersetzen. Das ist sehr gut. Es ist ganz bestimmt interessant, dass auf breiter Basis nach Alternativen gesucht wird. Ich glaube, dass die planzlichen Alternativen letztendlich eine glänzende Zukunft haben werden. Wie zum Beispiel das Future food Projekt (meat without livestock).

 
PETA hat sogar eine Belohnung von einer Millionen Dollar ausgesetzt für denjenigen, der als erster in vitro meat herausbringt. Der soll aber schnell sein, denn der Dollarkurs fällt noch immer;-)

Übrigens finde ich PETAs Arbeit großartig und bin ich mit den Veganisten und PETAs Vorsitzender Ingrid Newkirk einverstanden, dass dies PETAs beste Investition je sein könnte wenn dies der Ansatz zum schließen von Schlachthäusern bedeuten würde.
Ingrid Newkirk

Ich finde Gumtechs pflanzliche Ei-Alternativen sehr interessant. Diese Nachricht ist besonders gut für alle Legehühner und vor allem für die Hähne, die heute noch in großer Zahl (einige Millionen) bei lebendigem Leibe zerschnippelt werden, weil sie wirtschaftlich unbrauchbar sind.

Eine pflanzliche Gesellschaft hat die schönste Zukunft und bietet viele Vorteile.

Neulich wurde dies in einem Leserbrief in der niederländischen Zeitung Metro (wird im niederländischen Zug ausgeteilt) von einem bestimmten Julian Kuiper besonders gut zusammengefasst. Es stimmt tatsächlich, dass der Mensch Eiweiße braucht, aber das braucht nicht unbedingt durch das Essen von Fleisch. Das produzieren von Eiweißen via Tiere ist ein sehr ineffizientes Prozess. Genauso wie bei den Vitaminen und zahllosen anderen wichtigen Baustoffen ist der Mensch imstande die benötigten Eiweiße selber zu produzieren. So sparen wir Pestizid, Kunstdünger und viele tausend Liter Wasser und die begleitenden Umweltprobleme, die die Kühe selbst mit sich bringen. Der Fleischsektor liegt bei den folgenden Umweltproblemen an der Spitze: Klimaänderung, Wassermangel/ Wasserverschmutzung, Landdegradation und Artenvielfaltverlust.

Durch den Film Meat the Truth zeigen wir der Welt, dass wir eine andere Gesellschaft brauchen, die tierfreundlicher und auch pflanzlicher ist. Eine Gesellschaft in der Mitleid und Dauerhaftigkeit die wichtigsten Themen bilden!

Bis nächste Woche, ich hoffe mit positiven Nachrichten aus London zurückzukehren!