Letzte Woche war die Premiere von Meat the Truth in London und hat damit den Startschuss für Aussendungen in der Rest der Welt gegeben.
Zusammen mit Karen Soeters von unserem wissenschaftlichen Büro kamen wir, begleitet von dem britischen Komiker Dave Spikey in sogenannten Rikschas, welche mit den Filmpostern von Meat the Truth beklebt waren, beim Theater Odeon West End an.

An der internationalen Version haben diverse internationale Berühmtheiten mitgewirkt, u.a. Pamela Anderson, Bill Maher, Emily Deschanel, Tony Denison, James Cromwell, Elaine Hendrix, Kate Flannery, Debra Wilson Skelton, Joy Lauren und Esai Morales.
Extra für die Premiere in London hat die freie Universität von Amsterdam, im Auftrag der Nicolaas G. Pierson Foundation, eine Einsparungstabelle für Großbritannien erstellt. Diese habe ich nach Ende des Films vorgestellt.
as Publikum reagierte sehr enthusiastisch auf den Film und war besonders überrascht über die Einsparungstabelle, welche verdeutlicht, daß, wenn jeder in Großbritannien 1 Tag in der Woche kein Fleisch essen würde, dies den gleichen Einsparungseffekt haben würde, als würde man 5 Millionen Autos von der Strasse holen.
Nach dem Film wurde, ebenso wie nach der Premiere in Amsterdam eine Torte in Form von Eisbären auf schmelzenden Eisschollen, als Symbol für die Folgen des Treibhauseffekts, angeboten. Die Torte wurde unter großem Interesse angeschnitten.

London ist die erste, von einer Anzahl Städte, in denen “Meat the Truth” Premiere feiern wird. In den kommenden Monaten folgen u.a. New York, Washington, Dresden,Sao Paulo, Barcelona, Brüssel, Singapur und Beijng
Nach der Filmpremiere im Dezember im Tuschinski in Amsterdam ist nicht nur die gesellschaftliche Diskussion ausgebrochen, auch die Politik scheint endlich zu realisieren, daß die Produktion von tierischem Eiweiß einen enormen Einfluss auf die Klimaveränderung, dem Ausnutzen von natürlichen Quellen und der Lebensmittelknappheit zur Folge hat.
Das geht auch aus einem Brief, welchen die niederländische Ministerin Jacqueline Cramer (Umwelt) und Bert Koenders (Entwicklungszusammenarbeit) im Namen des Kabinetts an die zweite Kamer geschickt haben, hervor.
“Der Konsum von tierischem Eiweiß muss zu Gunsten von langfristig, umweltfreundlich produzierten tierischen und pflanzlichen Eiweißen gesenkt werden.”.
Letzten Dienstg haben wir vom Parlament aus Fragen an die Landwirtschaftsministerin Verburg über ihre Aussprache “ das die, im Film Meat the Truth gezeigten Tatsachen nicht richtig wären” gestellt. Die Universität Wageningen hat zugeben müssen, daß die, im Film angegebenen Berechnungen allesamt stimmen.












