In den letzten Wochen hatten wir sehr viel Arbeit im Zusammenhang mit den Plänen, tausende von Gänsen in unserer Privinz Noord-Holland zu vergasen, da sie eine Belästigung darstellen.
Die Provinz Noord-Holland erteilte die Erlaubnis in der ganzen Provinz 12.000 Graugänse zu schiessen sowie die, den Sommer über bleibenden Bläß- Brand- und kanadische Gänse sogar völlig auszurotten. Diese Erlaubnis wurde an die Faunaverwaltungsinstanz erteilt, ein Gemeinschaftsverband von Jägern und Bauern in dem auch Gebietsverwaltungen, wie Landschaft Noord-Holland, Staatswälderverwaltung und Naturmonumente Bestandteil sind. Diese Organisationen sind mitverantwortlich für einen Führungsstil, der nur ein Ziel vor Augen hat, nämlich den Wünschen der Agrarbauern entgegenzukommen. Aus einer wissenschaftlichen Untersuchung geht hervor, daß die geplanten Säuberungsaktionen nicht im geringsten auf eine Verminderung der Population einwirken. Es ist nicht einmal ein Zusammenhang zwischen der Anzahl Gänse und den eingereichten Schadenforderungen erkennbar. Ausrotten, auch ist das in den Augen der Provinz „ nur mal im Sommer“ ,ist gemäß der bestehenden Gesetzgebung unzulässig.
In der Nacht von Sonntag, dem 1 Juni wurde ausserdem die Erlaubnis erteilt, auf der niederländischen Inse Texel 6000 Graugänse zu fangen und zu vergasen. Die Firma Duke Faunabeheer sollte dies tun. Auf Anfrage der Faunaschutzorganisation hat der Richter telefonisch diese Erlaubnis mit sofortiger Wirkung unterbunden. Duke wollte nämlich mit dieser Aktion nicht warten, bis der Richter ein Urteil gefällt hatte. Schlimmer noch, Punkt 12 Uhr Mitternacht war die Vernichtung auf Texel bereits begonnen. Laut Aussage von Duke sind, bevor der Richter nur eingreifen konnte, bereits 500 Gänse vergast worden. Wie ein Dieb in der Nacht, obwohl bekannt gewesen sein muss, daß eine große Chance bestehen konnte, daß der Richter Einspruch erheben wird. Es bestand in der Nacht ein extra grosses Risiko auf Zerstörung von allerlei geschützten Tierarten. Das Ausrotten von 6000 Gänsen hätte lediglich eine Übernahme der freigewordenen Plätze durch andere Gänse zur Folge gehabt. Die bereits 500 vergasten Gänse sind einen sinnlosen Tod gestorben.
Der Richter hat schliesslich am 2. Juni bestimmt, daß die Provinz Noord-Holland vorläufig keine Gänse mehr töten darf.

De Partei für die Tiere ist rigoros gegen das Töten von Gänsen. Die Zweite Parlamentsfraktion der Partei für die Tiere hat bereits Anfang Mai, Parlamentsfragen über diese Angelegenheit an Landwirtschaftsministerin Verburg gestellt.
Das Los der Gänse ist völlig unsicher und wir bitten Sie um Mithilfe, um den verantwortlichen, provinzialen Abgeordneten der Provinz Noord-Holland auf andere Gedanken zu bringen.
Sende eine Protestmail
Bringen Sie den Abgeordneten auf andere Gedanken und senden Sie ihm beigefügte Protestmail via visserp@noord-holland.nl
Sehr geehrter Herr Visser,
Als Abgeordneter der Partei von der Arbeit sind Sie verantwortlich für die Faunaangelegenheiten in der Provinz Noord-Holland. Sie haben Ihre Zustimmung gegeben, um 12000 Graugänse und alle Bläß- und Brandgänse inkl. deren Jungtiere, töten zu lassen.
Sie haben beschlossen, daß die Gänse aufgeräumt werden müssen, als ob es sich um leblose Gegenstände handelt. Dies, obwohl nicht bekannt ist, wieviel Gänse dort sind und oder, wenn doch, wieviel Schaden diese verursachen.
Ich finde es unbegreiflich, daß Sie mit dieser Maßregel nicht allein das Gesetz übertreten, sondern auch noch wissenschaftliche Untersuchungen völlig unbeachtet lassen. Deshalb befinde ich Sie als Mitschuldigen an diesem Tierleid, welches entstehen wird, wenn Ihre unüberlegte Maßregel ausgeführt wird.
Ich bitte Sie deshalb dringend, sich zu bedenken, alle Aspekte der Fauna abzuwägen und Ihre Energie in die Suche nach tierfreundlichen Alternativen zur Bekämpfung oder Eindämmung von Belästigungen durch Gänse zu stecken.
Gespannt sehe ich Ihrer Reaktion entgegen.
Mit freundlichen Grüßen,












