Vom 13. bis zum 25. November werden in den Niederlanden die Wasserwirtschaftswahlen abgehalten. Die Wasserverbände sind uralt und machen ebenso wie die Provinzen und Gemeinden Teil der Regierung aus. Die Wasserverbände entstanden dadurch, daß „das Wasser“ eine große Rolle im täglichen Leben von den Menschen in den Niederlanden spielt. Um bewohnbares Land und damit Arbeit zu erschaffen, mußte das Wasser weichen. Dadurch wurden Deiche, Kanäle und Gräben gegraben und angelegt. Die damit beschäftigten Menschen bildeten Zusammenarbeitsverbände und schufen damit die Wasserverbände.
Die Partei für die Tiere beteiligt sich zum ersten Mal an diesen Wahlen und schlägt, laut Presseberichten einen ganz anderen Ton als die anderen Parteien an. Wir setzen uns beharrlich für unseren sicheren Wohnplatz mit Respekt vor den Menschen, Tieren, der Natur und der Umwelt ein. Fischsichere Gewässer, sauberes Wasser ( weniger Phosphat und Vernichtungsmittel ), ein Ende an die grausame und geldverschwenderische Bisamrattenjagd ( die Bisamratte soll angeblich die Deiche bedrohen) und ein Stop auf den vergnügungssüchtigen Umgang mit Tieren wie z.Bsp Angeln, sind nur
Abgeordneter der Hoogheemraadschap von Rijnland, Dick de Vos, hat als Maskottchen eine ausgestopfte Bisamratte, mit Namen Jessica, die er überall mit hinnimmt. So sorgt er auf eine schlaue Art, daß die Aufmerksamkeit in Debatten und Interviews sich auf die Tiere richtet.
Die Landwirtschaftministerin Verburg ließ bekannt geben, das die Anzahl an Gesetzesübertretungen bei Tiertransporten sich gegenüber dem gleichen Zeitraum in 2007 verdoppelt hat. Unter anderem durch unser Forderung hat die Ministerin der VWA, dem Kontrollorgan bei Tiertransporten, den Auftrag erteilt, öfter zu kontrollieren bei Tiertransporten. Ich finde es kennzeichend, daß soviel Gesetzesübertretungen festgestellt worden sind. Aus Untersuchungsberichten schien dies lediglich von struktureller Art zu sein. Wütende Briefe von Tiertransporteuren folgten auf die Berichte, in denen behauptet wurde, daß alles in Ordnung sei und das man ruhig kommen könne. Hier haben Sie jetzt das Resultat.
Einfach beschämend. Es ist Zeit für knallharte Maßnahmen! Aber nein, die Ministerin glaubt noch immer, daß der Sektor das selbst lösen könne und hat vor kurzem, ein durch den Sektor selbst entwickeltes Kontrollesystem bejaht. Auch teilt die Ministerin dem Abgeordnetenhaus seelenruhig mit, daß sie vorläufig nicht bereit sei, Kontrollergebnisse von Tiertransporten zu veröffentlichen, obwohl die Mehrheit der Abgeordneten in einer Anfrage genau darum gefragt hatte. Unglaublich!

Diese Woche erhielten wir sehr viele Mails über die Massentötungspraktiken von Hunden auf der griechischen Insel Rhodos. Die Organistation Dierenhulp zonder Grenzen (Tierhilfe ohne Grenzen) hat dagegen eine Protestaktion gestartet. Als eine niederländische, politische Partei können wir dagegen nicht viel tun, aber ich möchte jeden bitten, auf der Webseite der Dierenhulp zonder Grenzen eine Protestmail zu verschicken.
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Bis nächste Woche!












